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Mittwoch, 15. November 2017

Bewerbungsfoto-Trends 2018

Das Bewerbungsfoto ist immer noch ein zentraler Bestandteil der Bewerbungen und bietet den ersten Eindruck des Bewerbers. Obwohl das Bewerbungsfoto allein nicht über Erfolg oder Ausscheiden eines Kandidaten entscheidet, solltest Du doch einige wichtige Details

berücksichtigen.

 

Das sind die Fragen die mir am meisten gestellt wurden:

 

  •     Was sind die Bewerbungsfoto Trends in 2018?
  •     Welcher Hintergrund ist vorteilhaft?
  •     Kann man das Bewerbungsfoto auch selbst machen?
  •     Was ist besser: Bewerbungsfoto in schwarz/weiß oder Farbe?

Was sind die Bewerbungsfoto-Trends in 2018?

Absolut im Trend liegen neutrale Hintergründe, in Kombination mit einer perfekten Ausleuchtung. Eine beliebte Technik aus der Filmindustrie, bei der ein Fotograf den Bewerber mit einer leichten Überbelichtung von ein bis zwei Blenden in Szene setzt.

 

Zusammen mit einem hellen, lichtdurchfluteten Hintergrund wirkt der Bewerber so eindrucksvoll frisch, vital und attraktiv, ohne die Wahrheit zu verzerren. Die Augen und Zähne strahlen besser mit dieser Aufnahmetechnik. Erfahrene Business-Fotografen wissen genau, wie weit sie gehen können. Denn so verlockend der Effekt auch sein mag – es gilt, nicht zu übertreiben.

 

Schließlich sollen auch bei einer vorteilhaften Inszenierung das Bewerbungsfoto und der Bewerber zum Bewerbungsgespräch noch ein und dieselbe Person sein, deshalb ist es nicht zu empfehlen mit Retusche-Software sich zu übernehmen. Aus diesem Grund sollte schon beim Shooting auf die kleinen Details geachtet werden.

 

Ein weiterer Trend, den wir bei den Bewerbungsfotos sehen, ist die Headshot-Fotografie. Dabei wird der Bewerber von einem Fotografen in einem Fotostudio abgelichtet, oder in einem neutralen Raum im Businessgebäude. Der Schwerpunkt in dieser Art von Fotografie besteht in einem Coaching des Fotografen und der einzigartige Ausschnitt des Bildes.

 

Aufgrund des hohen Aufwandes und der verbundenen Kosten, war die Headshot-Fotografie in der Vergangenheit lediglich bei Bewerbungen von Schauspielern gängige Praxis, um ihre Persönlichkeit und ihr Talent zu unterzeichnen.

Mittlerweile nutzen zunehmend auch Führungskräfte im Management, Unternehmer und gut verdienende Vertriebsspezialisten die Vorteile der Headshot-Fotografie für sich, um sich hochwertiger zu vermarkten.

Welcher Bewerbungsfoto Hintergrund ist vorteilhaft?

Grundsätzlich sollte der Bewerbungsfoto Hintergrund den Bewerber unterstützen, ohne dabei abzulenken. Das bedeutet, sich auch farblich harmonisch abzuheben. Ob weiß, grau oder schwarz sind perfekt um den Bewerber als Hauptdarsteller zu unterstüzen.

 

Wer noch Bewerbungsfotos in seiner Schublade finden sollte, mit einem hellblauen Hintergrund, einem braunen Hintergrund oder einem marmorierten Hintergrundstoff, kann diese getrost ausmustern, die Bewerbungsfotos sollten so aktuell wie mögich sein.

 

Im Bewerbungsverfahren kann ein dunkler Hintergrund leichter ungewollt negative Assoziationen transportieren als ein heller. Die Medienindustrie bedient sich diesem Stilmittel seit eh und je: Das Gute wird hell gezeigt – das Böse dunkel und schattig. Es bleibt bei einer dunklen Inszenierung also ein Restrisiko, welches den Personalentscheider im Unterbewusstsein negativ beeinflussen könnte, im Vergleich zu hellen Inszenierungen.

 

Vorteilhafte Studio-Hintergründe sind weiß, hellgrau bis eisgrau. Helles grau lässt sich vorteilhaft mit einem zusätzlichen Hintergrundblitz zentriert aufblitzen, um einen harmonischen Farbverlauf von den Bildrändern bis hin zum Bewerber zu erzielen.

Kann man ein Bewerbungsfoto auch selbst machen?

Hierzu ein klares Nein. Das Bewerbungsfoto selbst zu machen, ist möglich, da die Technik den meisten zugenglich ist. Viele besizen eine

Kamera oder ein Handy mit einer guten Auflösung. Doch eine Kamera mit mindestens 12 Megapixel ist nur der Anfang, um ein professionelles Bewerbungsfoto selbst anzufertigen. Nicht umsonst verfügt der Fotograf über eine komplette Studioausrüstung, entsprechender Lichttechnik und ein fundiertes Wissen.

 

In dem Punkt sind sich alle Bewerbungsportale einig: ein Bewerbungsfoto muß von einem Profi gemacht werden. Das Bewerbungsfoto ist der visuale Anziehungspunk der Bewerbung, der erste Platz, auf den das Auge der Personalentscheider hinfällt. Es ist ein Hingucker, ein Türöffner und der erste Schritt zu einem Vorstellungsgespräch.

Was ist besser: Bewerbungsfoto in schwarz/weiß oder Farbe?

Für Kreativjobs können beide Varianten vorteilhaft sein. Für alle anderen Jobs ist eindeutig das farbige Bewerbungsfoto zu empfehlen. Jedes Farbfoto kann ohne großen Aufwand in Schwarz/weiß umgewandelt werden.

 

 

 

 

Über den Autor

Bewerbungsfoto-Trends, member of the Headshotcrew. Juan Müller ist Kreativ-Foto Expert und revolutioniert als Gründer von mendocinofoto das Fotografiegeschäft. Gemeinsam mit seinem Team realisiert er im Auftrag seiner Kunden aufwendige Fotoshootings für Bewerbungs- und Businessfotos, Portraits und Corporate-Fotografie.

(Fotoquellen: www.mendocinofoto.de)

Mittwoch, 6. September 2017

“Wer in die Öffentlichkeit tritt, muss eine klare Botschaft vermitteln.“

 

 

So sollte es sein. Das Internet ist gerade volljährig geworden und alles was einen Namen hat ist bei Google zu finden. Das Verhalten der Menschen hat sich in den letzten Jahre verändert!  Jeder hat ein Smartphone, ein Facebook-Profil, WhatsApp oder Instagram. Wir schauen Filme und Serien on demand, wir lesen die Zeitung online und wir kaufen alles im Netz. Auch der Arbeitsmarkt hat sich verändert: das Homeoffice, global vernetzte Teams und Abteilungen. Dazu kommt Onlinebanking, Lieferservice, Taxi-/ und sogar Blumenservice!
 
Ich werde mich etwas aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das Internet die Revolution des 21. Jahrhundert ist. Wo früher Henry Ford mit seinen Ideen den Markt und das komplette Leben des letzten Jahrhunderts umgekremplet hat, da schreiben heute Mark Zuckerberg oder Steve Jobs die neuen Richtungen der Denkweisen vor. Wenn ich richtig sehe, stehen wir heute am Anfang dieses Wunders, welches sich ab der Erfindung des Microchip so rasant entwickelt hat.

 

Es bricht ein neues Zeitalter ein: Die digitale Welt! In der eine ganze Legion von Coaches, Trainern und Mediengurus entsteht. Die Marketingstrategien erneuern sich täglich und die globale Vernetzung ist unaufhaltbar! Alle versuchen sich in dieser Welt zu präsentieren, zu profilieren und darzustellen, um die eigene Sichtbarkeit zu verbessern. Mit Klicks und Likes locken sie Aufmerksammkeit und genießen den Status von Celebrities. Viele Youtuber sind mit viralen Kurzvideos berühmter als Steven Spielberg. In dieser Veränderung bleibt eines konstant: der Mensch.

Bei der Suche nach der Erfüllung meines Lebens habe ich in der Fotografie eine kreative Ausdrucksweise gefunden. Nach dem Einstieg wollte ich relativ schnell wissen, was für eine Art Fotograf ich bin. Darum habe ich alles, was mir zwischen die Finger kam, verschlungen. Wenn man sich die Geschichte der Menschheit einmal ansieht, stellt man fest, dass die Fotografie selbst im Blut der Menschen liegt. Ich musste von der Höhlenmalarei bis in die Digitalisierung der Kamera durch viele Facetten einen Schnelldurchlauf machen.

 

Dann eines Tages, stoße ich auf diesen unglaublich lauten Fotografen aus New York, Peter Hurley. Der als Ex-Model und Olympia-Segler mit einem Quereinstieg in der Fotografie Fuß gefasst hat und aus dem Portrait heraus den "Headshot" erfunden hat. Diese Art von Fotografie hat mich in ihren Bann gezogen. Ich wusste sofort - DAS wird mein großes Ding. Wenn man es so möchte, bin ich jetzt einer von wenigen Fotografen, die in Deutschland zur Headshotcrew gehören und direkt bei Peter Hurley gelernt haben.

   

Peter hat aus der Langweilige und routinären Art der Portraitfotografie, das aufregendste und rasanteste Imperium des "#shabanging" aufgebaut. Als Gründer der Headshotcrew gibt er sein ganzes Wissen weiter und erzählt ohne etwas zu verstecken, wie er von dem Wohnzimmerstudio zur "Heatshotmania" gelang! Die Formel ist einfach: was macht ein Portrait aus? Was siehst du, wenn du dir ein Gesicht ansiehst? Genau: ...??!! Was genau? Und das ist ein Headshot: Die Kunst, einem Gesicht beizubringen, wie man mit Selbstvertrauen und Freundlichkeit in die Kamera schaut. Das ist schon alles...oder besser gesagt: DAS IST ALLES! Versteht mich nicht falsch. Der Automat im Bahnhof kann ein Foto von dir aufnehmen, das neue Handy kann das auch... aber wer oder was hat die Mona Lisa zum Schmunzeln gebracht?

Auf den Punkt gebracht, ist ein Headshot genau das richtige, was jeder braucht, um sich in dieser neuen digitalen Welt zu präsentieren.
Der Begriff "Headshot" wird bekannt werden, ob es uns gefällt oder nicht. Es gehört zum Wandel der Zeit, es ist aktuell, es kommt aus dem Marketing-Land USA, es ist NEU, und es wird ein must-have! Jede Bewerbung mit einem Headshot ragt im Vergleich heraus. Alle, die im Web einen Auftritt haben, bauchen einen Headshot. Jedes Gesicht ist aufregend und interessant, es geht viel mehr um die kleinen Veränderungen die der Körper aus dem Gefühl der Un-/ oder Behaglichkeit mit unserem Ausdruck macht. Noch einmal im Klartext: wir sind alle fotografierbar und haben das Recht gut auszusehen!

 

Und jetzt, wo wir schon bei der Sache sind: wie sieht denn Dein Profilfoto aus? Wie möchtest Du bei Google/Facebook/Instagram/LinkedIn/Xing gefunden werden? Wie möchtest Du deinen potentiellen Kunden Vertauen und Sympathie vermitteln? Dein Kunde wird nicht gleich lesen, er schaut sich zuerst, rate mal: dein Foto an! Hast Du schon einen Headshot? Noch nicht? Dann aber schnell, denn der nächste Kunde ist jetzt schon am Smartphone und googelt deinen Name, deine Firma, dein Gesicht!